Mozart in Bitburg (05.02.2017)

k-SOLDAN HD 2Christoph Soldan und die schlesischen Kammersolisten

Sonntag, 5. Februar 2017, 19:00 Uhr

„Die Concerten sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht – sind sehr brillant – angenehm in die Ohren – natürlich, ohne in das Lehre zu fallen – hie und da können auch Kenner allein Satisfaction erhalten – doch so – daß die Nichtkenner damit zufrieden seyn müssen, ohne zu wissen warum.“ (Wolfgang Amadeus Mozart über die drei Klavierkonzerte KV 413, 414 und 415 in einem Brief an den Vater am 28. Dezember 1782)

So herrliche Beispiele der Konzertform Mozart für Saiten- und Blasinstrumente auch geliefert hat: sein Ideal erreichte er doch erst in seinen Klavierkonzerten. Sie sind die Krönung und der Gipfel seines instrumentalen Schaffens überhaupt. Seit frühester Jugend bis zum Ende beschäftigte sich Mozart mit dem Klavierkonzert, und wir hätten sicherlich auch aus den letzten 4 oder 5 Jahren seines Lebens mehr als nur zwei Klavierkonzerte, wir könnten 10 oder 12 solcher Meisterwerke mehr haben, wenn das Wiener Publikum damals Mozart größere Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Denn natürlich komponierte Mozart keine neuen Klavierkonzerte, wenn er keine Gelegenheit hatte, sie zu spielen. Das Klavierkonzert Mozarts ist damit im Grunde seine ureigenste Schöpfung. Es gehört zu den Vollkommenheiten Mozartscher Musik, das Dunkelste und Strahlendste, Ernsteste und Heiterste, Tiefste zu sagen und die Hörerschaft auf eine höhere Ebene zu heben. Die Hörerschaft, die dem Mozartschen Klavierkonzert gewachsen ist, ist die beste, die es gibt.

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